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Handysucht – Wenn das Telefon zum Freundschaftskiller wird

 

Um sich über ein Thema, wie Handysucht, zu unterhalten, benötigt man mehr als nur Phrasen, die man aufgeschnappt hat. Phrasen die lauten könnten: „Du bist nur noch in der Social Media Welt anzutreffen!“ oder „Hörst du mir eigentlich zu? Ist dein Handy ein besser Gesprächspartner als ich?“. Es sind Erfahrungen. Situationen, die du erlebt hast und dich währenddessen fragst, warum dein Gegenüber ständig auf sein Handy schaut und sich bewusst gegen die Face2Face-Konversation entscheidet. Erst wenn du es selbst realisiert hast, wie nervig, unhöflich, respektlos und zerstörend ein Handy sein kann, kann man sich eine Meinung darüber bilden. Wenn du dir dann zum Schluss darüber im klaren bist, wie du deine Gespräche mit Freunden, Bekannten und anderen Leuten zukünftig führen möchtest, ist eigentlich alles geschafft.

 

Das Problem

Vielleicht ist Handysucht das falsche Wort, um ein generelles, globales und vor allem soziales Problem zu beschreiben. Denn wenn wir ganz ehrlich sind, fühlen sich die meisten von denen, die diesen Artikel jetzt lesen, nicht angesprochen. Und das zu Recht. Wenn du das vorhandene Problem selbst noch nicht als Problem realisiert hast, warum solltest du dann auch nur im geringsten einen Zweifel zulassen, ob es überhaupt ein Problem gibt. Aber lass dir sagen, dass es das Problem gibt.

 

Wie erkenne ich das Problem?

Ich schlage dir folgendes vor. Du gehst heute Abend mit deinem besten Freund/ beste Freundin in eine Bar um Mäuschen zu spielen. Das bedeutet, dass ihr euch etwas zu trinken bestellt und andere Leute beobachtet, wie diese miteinander agieren und reden. Achtet dabei ganz bewusst darauf, wie oft Leute zwischendurch auf ihr Handy schauen, ein Gespräch unterbrechen, um kurz auf ihrem Handy zu antworten oder ganz einfach während des Gespräches nebenbei ihrem Telefon Beachtung schenken. Und da soll mir mal doch einer erzählen, dass Multi-Tasking kompliziert ist. Es ist schon irgendwie eine Kunst, ein Gespräch mit voller Aufmerksamkeit und dem nötigen Respekt zu führen, wenn man nebenbei noch mit 10 anderen Leuten kommuniziert.

 

Was muss ich machen, wenn ich das Problem erkannt habe?

Herausfinden, ob es dich persönlich stört. Es kann durchaus sein, dass dir das komplett egal und du jetzt aufhörst zu lesen, aber was wenn nicht? Dann solltest du mit diesen Leuten, die dich ganz frech ignorieren oder denken, dass ihnen ihr Handy mehr zu erzählen hat, als ein Freund aus Fleisch und Blut, sprechen. Ihnen unmissverständlich mitteilen, dass das keine Art und Weise ist, wie du gerne kommunizierst und dass es ganz einfach respektlos ist. Jedenfalls sollte das kein Problem sein, wenn ihr euch schon lange genug kennt. Andernfalls solltest du dir eine andere Taktik überlegen, um deinem Gegenüber zu zeigen, wie es sich anfühlt, nicht beachtet zu werden, obwohl das der Grund ist, warum ihr euch doch getroffen habt.

 

Und jetzt kommen wir ins Spiel

Wir haben da aber auch eine ganz andere Idee für dich, falls du ein- oder kein Freund von Konfrontationen bist. Unsere TelefonZelle schreit förmlich danach, sich deinem Problem anzunehmen und dir dabei zu helfen, das von dir erkannte Problem zu lösen. Durch unsere Spielregeln und Gesprächsanregungen, die auf der TelefonZelle zu sehen sind, werden viele Situation in der wir uns befinden, ob mit Freunden, Bekannten oder Familienmitgliedern aufgelockert und mit Witz entschärft.

Lasst uns doch wissen, ob Ihr euch den Spaß gemacht habt und andere dabei zugesehen habt, wie sie sich mit ihren digitalen Freunden beschäftigen. Oder berichtet uns Eure ersten Erfahrungen mit unserer TelefonZelle.

 

Viele Grüße

Wolfgang vom TelefonZellen Team